Härnösand

Am 06. Juni 2015 brechen wir in Richtung Härnösand auf. Dabei starten wir morgens früh (bei 7:00 Uhr), als alle anderen Boote in der Bucht noch „schlafen“. Aber wir haben uns für den frühen Start entschieden, da wir ca. 40 Meilen (ca. 80 Kilometer) fahren müssen und ab mittags vom Wetterdienst Regen angekündigt ist. Wir sind zwar nicht aus „Zucker“, aber es nicht angenehm, wenn man am Steuer steht und von vorne nass wird. Unser Plan geht auch auf, denn die ersten vier Stunden fahren wir an einer ruhigen wolkenverhangenen Küste vorbei und erst dann kommt der Regen. Da Robin am Steuer steht, ist er auch derjenige, der erst mal nass wird.

Die Fahrt ist unspektakulär, denn nachdem wir die Bucht verlassen haben, sind wir ca. vier Meilen auf Meer raus und dann einen liniealgeraden Kurs auf Härnösand zu. Ca. acht Meilen vor dem Ziel geht es dann wieder in die Insel- und Küstenwelt hinein. Aufgrund des schlechten Wetters ist es heute nicht wirklich schön, denn unser Blick wird durch einen Regenschleier „versaut“.

In Härnösand müssen wir durch zwei Brücken hindurch. Aufgrund unserer Masthöhe sind wir auf die Brückenöffnungszeiten angewiesen. Also ruft Lukas dort an und erhält die für uns geniale Uhrzeit von 15:00 Uhr genannt. Unsere geplant Ankunftszeit wird ungefähr 14:30 Uhr sein. Prima für uns, denn somit müssen wir nur eine halbe Stunde warten. Aber was soll ich sagen; zu früh gefreut, denn gegen 14:00 Uhr rufen die Leute von der Brücke bei uns zurück und verschieben die Öffnungszeit mal ganz locker auf 18:30 Uhr. So ein Mist für uns! Aber wir haben ja noch weitere Dinge, die wir erledigen müssen/wollen: Einkaufen und zu Mc Donalds.

Ja, ihr lest richtig, wir wollen zu Mc Donald! IMG_3413Aber dazu muss man wissen, dass dieser Mc Donalds bis zu seinem Abbrennen im Jahr 2013 ein „Mc Donalds Sail in“ hatte. Jetzt gibt es leider nur noch einen kleinen Steg – sehr schade!!!! Wir schauen uns das Ganze an und sind einigermaßen enttäuscht, denn der Steg ist noch nicht einmal als ein Mc Donalds-Steg zu erkennen 🙁

Um 18:15 Uhr lösen wir die Leinen und fahren langsam vor der Brücke hin und her. Wir wollen damit sichtbar machen, dass wir durch die Brücke wollen. Es wird 18:30 Uhr, aber es tut sich nichts. Als um 18:40 Uhr immer noch nichts zu erkennen ist (bspw. Leuchten der Brückenampel usw.), versuche ich das Brückenbüro anzurufen, und es ist wir immer, denn beim ersten Klingeln kommt auch auf unserer Brücke Bewegung in die ganze Sache. Ein Auto hält an, macht Warnblinklicht und Warnlichter auf dem Dach an. Ein Mitarbeiter in gelber Weste steigt aus und gibt uns per Handzeichen zu verstehen, das er die Brücke öffnen wird. Er schließt einen Schaltschrank auf und über ein Notebookähnliches Gerät bedient er die Brücke. Bei der Durchfahrt fragen wir noch nach der zweiten Brücke und hier zeigt sich, dass er diese für uns nicht automatisch geöffnet hätte. Er war ein wenig erstaunt und sagt uns dann aber, dass er die zweite Brücke auch gleich öffnen würde. Somit ist alles gut bei uns! Wir machen ca. 15 Minuten später im Hafen von Härnösand fest und geniessen den Abend mit einem leckeren Essen aus unserer Bordküche.

Bis bald

Tschüss

Harald

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Ein Gedanke zu „Härnösand

  1. Wenn sie bei der Hilfsbereitschaft auch hinterher hinken, aber bei den Brücken würden die deutschen Häfen mit ihrer Pünktlichkeit punkten 🙂

    Gruß
    Artur

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