Mjältön über Ulvön

Am 5. Juni 2015 schlafen wir aus und schauen uns noch mal in Ruhe den Ort und die Umgebung an. Es bleibt für uns dabei – es ist traumhaft!!!! Anschließend starten wir unsere zweitlängste Etappe auf dieser Reise. Es sollen bis Ulvön ca. acht Meilen sein. Als wir dort ankommen, erkennen wir, dass der Begriff Stress hier nicht bekannt ist. Wir machen direkt hinter dem Polizeiboot fest. Der Polizist liegt hinten auf seinem Boot in der Sonne und liest Zeitung.

Wir gehen durch den Ort und machen uns über das Strassenschild „Verkehrsberuhigter Bereich – spielende Kinder“ lustig. Die Strasse ist eine Schotterpiste, nur knappe zwei Meter breit und auf der einen Seite durch Häuser und auf der anderen Seite durch Zäune oder Mauern begrenzt. Wenn in diesem kleinem Ort überhaupt ein Auto fährt, kann es nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren. Wofür ist jetzt das Schild???? Egal!

Wir gehen weiter und finden am Ende einen kleinen Laden. Die Besonderheit kleiner Läden ist, glaube ich, weltweit gleich. Es beginnt mit freidefinierten Öffnungszeiten (die nicht mit den ausgewiesenen übereinstimmen müssen), über eine sehr kleine Auswahl von Produkten bis hin zum Endpreis, der jenseits von Gut und Böse liegt 🙁 In unserem Fall bedeutet dass: Öffnungszeiten von 9:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr. Als wir um 14 Uhr vor verschlossener Tür stehen, ist diese Tatsache noch logisch. Nach unserem 15 minütigen Spaziergang ist der Laden auf – das finden wir zwar sehr gut, können uns aber nicht erklären 🙂 Wir kaufen ein bisschen Fleisch zum Grillen, eine Cola, eine Tüte Chips, eine Tafel Schokolade und ein Glas Marmelade. Das macht laut Kassenbon, umgerechnet, knappe 30 Euro – schluck!! Aber somit steht unserem Grillen am Abends nichts im Weg. Also, ab auf Boot und weiter nach Mjätön!

Das ist die Insel mit dem höchsten Berg Schwedens, der sich auf einer Insel befindet. Diese 236 Meter wollen wir natürlich nicht heute Abend erklimmen. Um 16 Uhr werfen wir Anker in einer wunderbaren Bucht. Mit uns zusammen liegen dort auch schon wieder das deutsche Boot „Chilly“ mit Eva und Christian (die Deutschen aus Trysunda). Mit gepackten Rucksack starten wir unsere Bergtour. Laut Plan müssen wir nur dem roten Weg folgen. Diese Vorgabe macht unseren Start etwas schwieriger, da wir nur einen blauen Pfad auf der Strecke finden. Etwas später erkennen wir, dass wir auf dem blauen Pfad richtig sind – komische Vorgabe 🙂 Es sollen nur gute zwei Kilometer sein, aber auch hier haben die Schweden wirklich ihre eigenen Begriffe und reden auch nur von schwedischen Metern!! Das zeigt sich bei unserem zweiten Wegweiser. Dieser sagt: bis zur Spitze noch 1,5 (keine Einheit dahinter) nach ca. einem Kilometer (gefühlt drei Kilometer) kommt das nächste Schild: bis zur Spitze noch 1,0! Nach weiteren ca. 500 Meter sind wir oben. Wir freuen uns und geniessen die Aussicht und wundern uns über die Angaben 🙂

Wir legen jeder einen Stein auf den schon vorhandenen Haufen und gehen anschließend wieder runter. Unser Grillen steht an. Vom Hunger getrieben sind wir eine knappe Stunde später wieder unten. Grill an und den restlichen Abend geniessen! Was für eine tolle Bucht!!!

Bis bald

Tschüss

Harald

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2 Gedanken zu „Mjältön über Ulvön

  1. Durch das setzen des Benachrichtigungshäkchens in diesem Kommentarbereich, werden wir über jeden neuen Post von euch informiert. Und so sitzen wir gespannt vor unserem PC und warten, bis das Mailprogramm wieder eine Nachricht bringt. Und dann freuen wir uns wie bolle, wenn es wieder ein Beitrag von der „Far Away“-Crew ist.

    Einige eurer Fotos sind so schön, dass ihr die bestimmt als Postkarte verkaufen könntet – ein neues Standbein? 😉

    Weiterhin eine schöne Fahrt mit vielen Abenteuern.

    Gruß
    Artur

    P.S. viele Grüße auch von Astrid, die ebenfalls zu euren begeisterten Lesern gehört.

  2. Hallo an die OstseeCrew,
    wir verfolgen mit Spannung und Interesse Eure Berichte und Fotos und beneiden Euch um die schönen Eindrücke und Erlebnisse. Hoffentlich seid Ihr später von den Deutschen Häfen nicht zu sehr enttäuscht.
    Viele Grüße aus Herford
    Maik, Nicole, Timo und Robin

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