Danke!

Wir haben sehr viel gesehen und erlebt und deswegen möchten Lukas und ich allen Dank sagen, die dieses Erlebnis für uns überhaupt möglich gemacht haben. Ganz klar an erster Stelle sind das Tine, David und Lara. Denn die Drei haben uns immer bei dem Gedanken und der Ausführung der Reise unterstützt. Mein Vater, Tante Lisa, Robert, Christa, Trixi und Hansi standen mit Arbeiten zu Hause oder unterwegs mit Rat und Tat immer zur Seite.

Grundsätzlich sind die E-Mails und die Kommentare von Familien und Freunde für uns immer ein echter Ansporn gewesen – vielen Dank dafür! Aber nur durch Ansporn und vergleichbarer Unterstützung hätten wir das Ziel nicht erreicht. Wie oft habe ich von der Hilfsbereitschaft geschrieben?!! Auch wenn wir viel Hilfsbereitschaft in den „fremden“ Ländern erfahren haben, so haben wir auch sehr viel Hilfsbereitschaft von Freunden aus Deutschland erfahren. Deswegen unbedingt ein großes Dankeschön an Ulli und Sissi in Minden! Wenn irgendein Problem aufgekommen ist, so konnten wir Ulli immer anrufen und er hat uns immer die beste telefonische Unterstützung gegeben, die man sich vorstellen kann. Auch auf die Gefahr hin, dass wir Ulli nicht mehr so oft erreichen können wie bisher, wenn der Kundenkreis größer wird, aber falls jemand Fragen zu seinem Boot hat, dann ist Yachtservice-Lanzke in Minden ganz klar die erste Wahl!!

Wie beschrieben haben wir auch fantastische Unterstützung unterwegs gehabt. Daher möchten wir an dieser Stelle auch Zbyszek Nowotynski (Vorname spricht sich Sibischek) danken. Wie beschrieben hat er eine unglaubliche Zeit damit verbracht uns durch „halb“ Polen zu fahren. Weiterhin danken wir Paul für die Bereitstellung des Autos, Tomasz Maksymiak (Hafenmeister in Darlowo (Rügenwalde), Algimantas Brazauskas (Klaipedia) und Adam Harvi (Stockholm). Weiterhin hat uns der Hafenmeister in Kolberg (Polen) und auch die Hafenmeisterin in Kaskinen (Finnland) durch viele unscheinbar wichtigen Sachen sehr viel weiter geholfen als diese evtl. selber einzuschätzen wissen.

Wie man sieht, sind ganz viele Namen aufzuzählen, die ungeplant die Reise zu der gemacht haben, welche sie geworden ist. Eine sehr schöne und unvergessliche Reise durch kalte und regnerische aber auch durch sehr schöne und unvergessliche Regionen. Diese Eindrücke bleiben in unserem Kopf eingebrannt.

Vielen Dank an alle!!

Somit endet hier eine Reise nach knappen 92 Tagen und über 5.100 Kilometern. Es hat sehr viel Spaß gemacht diesen Reisebericht zuschreiben, da die E-Mails und Kommentare uns ein so wunderbares Feedback gegeben haben, dass wir alle zuhause Gebliebenen einfach weiter mit unseren Erlebnissen ein Freude machen wollten.

Wenn wir wieder auf einen Törn gehen, starten wir den nächsten Bericht.

Bis dahin Tschüss und bis bald

Lukas und Harald

Kalmar/Bergkvara/Åhus

Am 21. Juni 2015 schlafen wir aus und starten nach einem ausgiebigen Frühstück in Richtung Kalmar. Auf der Fahrt passiert nicht wirklich viel. Wir geniessen die Sonnenstrahlen und freuen uns während einer Wolkenzeit auf die nächsten Sonnenstrahlen. Es ist ruhig und die Landschaft wird uns immer vertrauter, so als wenn wir schon in der Lübecker Bucht sind. Wir meinen zwischendurch Küstenähnlichkeiten mit Fehmann oder auch von Mecklenburg-Vorpommern zu erkennen. Weiterlesen

Stockholm

Am 14. Juni 2015 starten wir um 11:00 Uhr in Richtung Stockholm. Bei den bevorstehenden 30 Meilen ist das schnell gemacht. Je näher wir der Stadt kommen, desto verkehrsreicher wird die Wasserwelt. Hatten wir vorher weitgehend nur große Fähren, sind es jetzt auch kleine Fähren, große und kleine Segelboote und unglaublich viele Motorboote. Lukas behauptet zu Recht, dass scheinbar Weiterlesen

Marienhamn

Am 10. Juni 2015 starten Lukas und ich wieder nachmittags in Richtung Marienhamn. Wir entscheiden uns wieder für eine Nachtfahrt, da die Strecke so lang ist, dass wir diese eh nicht vollständig tagsüber schaffen werden. Am Anfang ist die Windaktivität bei Null. Ohne Motor würden wir nur im Wasser treiben können; aber egal, denn durch die paar Inseln aus Gävle raus ist es teilweise sehr Weiterlesen

Gävle

Am 8. Juni 2015 abends um 17:00 Uhr starten wir in Richtung Gäule. Uns steht eine Nachtfahrt bevor. Die Entscheidung hierfür ist ganz einfach. Laut Wetterbericht gibt es tagsüber nur Südwinde und in der Nacht Nord-/Nordwestwinde und genau diese Winde in der Nacht brauchen wir. Gegen 22:00 Uhr ist es Weiterlesen

Mellanfjärden

Am 7. Juni 2015 starten wir gegen Mittag in Richtung Gran, eine sehr kleine Insel in ca. 40 Meilen Entfernung. Wir haben am Anfang herrliches Segelwetter. Leider wird es später immer schlechter, bis es gar nicht mehr geht. An der Insel angekommen, haben wir Probleme, die Hafeneinfahrt von der Seeseite aus zu erkennen. Wir schleichen uns Weiterlesen

Härnösand

Am 06. Juni 2015 brechen wir in Richtung Härnösand auf. Dabei starten wir morgens früh (bei 7:00 Uhr), als alle anderen Boote in der Bucht noch „schlafen“. Aber wir haben uns für den frühen Start entschieden, da wir ca. 40 Meilen (ca. 80 Kilometer) fahren müssen und ab mittags vom Wetterdienst Regen angekündigt ist. Wir sind zwar nicht aus „Zucker“, aber es nicht Weiterlesen

Mjältön über Ulvön

Am 5. Juni 2015 schlafen wir aus und schauen uns noch mal in Ruhe den Ort und die Umgebung an. Es bleibt für uns dabei – es ist traumhaft!!!! Anschließend starten wir unsere zweitlängste Etappe auf dieser Reise. Es sollen bis Ulvön ca. acht Meilen sein. Als wir dort ankommen, erkennen wir, dass der Begriff Stress hier nicht bekannt ist. Wir machen direkt hinter dem Polizeiboot fest. Der Polizist liegt hinten auf Weiterlesen